Staatsanwaltschaft: Ermittlungen im Steuerfall Honeß dauern weiter an

„Ich wünsche und hoffe, dass die Gescichte gut für ihn ausgeht“, sagte Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge der „Bild“-Zeitung.

München - Im Steuerfall Uli Hoeneß gibt es weiter keine Entscheidung über eine mögliche Anklage. „Die Ermittlungen dauern an“, sagte Oberstaatsanwalt Ken Heidenreich am Dienstag in München. Im April waren die Ermittlungen der Münchner Staatsanwälte gegen Hoeneß wegen Steuerhinterziehung öffentlich geworden. Der Präsident des deutschen Fußball-Rekordmeisters FC Bayern München hatte sich im Jänner selbst bei den Finanzbehörden angezeigt.

Hoeneß war zuletzt bei der Vorstellung des neuen Bayern-Trainers Pep Guardiola am 24. Juni öffentlich aufgetreten. „Uli hat sich etwas zurückgezogen. Ich finde das klug und richtig. Ich wünsche und hoffe, dass die Geschichte gut für ihn ausgeht“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge in der „Bild“-Zeitung.

Vom Vorstand des FC Bayern war Hoeneß öffentlich wiederholt der Rücken gestärkt worden, ebenso vom Kontrollgremium. Der Aufsichtsrat hatte am 6. Mai das Angebot des 61-jährigen Hoeneß abgelehnt, sein Amt als Vorsitzender des neunköpfigen Gremiums ruhen zu lassen, bis die Behörden über seine Selbstanzeige entschieden haben. Der Aufsichtsrat des FC Bayern hatte auch angekündigt, die Angelegenheit weiterhin zu beobachten „und sich bei Vorliegen neuer Erkenntnisse mit dem Thema zu befassen“. (APA)


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