Schock nach Tod an Rodelbahn

Imst – Nach dem schweren Unfall beim Alpine Coaster in Imst, bei dem am Montag eine 70-jährige Innsbruckerin getötet worden ist, herrscht be...

Imst –Nach dem schweren Unfall beim Alpine Coaster in Imst, bei dem am Montag eine 70-jährige Innsbruckerin getötet worden ist, herrscht bei den Verantwortlichen der Sommerrodelbahn Bestürzung und Rätselraten.

„Aus jetziger Sicht trifft uns zwar kein Verschulden“, sagt der Geschäftsführer des Alpine Coaster, Bernhard Schöpf. „Doch ein so tragischer Unfall geht nicht spurlos an uns vorüber. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen.“ Die Pensionistin, die mit ihrer Tochter zu Fuß unterwegs war, wollte offenbar aus ungewöhnlicher Perspektive ein Foto ihres Enkels beim Rodeln machen. Sie überstieg dazu eine Absperrung und ging unter den Schienenstrang, dem sie dabei so nahe kam, dass sie von einer Urlauberin auf einem talwärts brausenden Schlitten erfasst wurde. Die 70-jährige Frau wurde dabei so schwer verletzt, dass sie noch auf dem Weg in die Klinik starb.

Schöpf vermutet, dass die Frau von einem Führungsteil einer Rodel getroffen wurde. „Dazu muss man mit dem Kopf hinauf zu den Schienen.“ Warum sie das getan hat, bleibt unklar. Die Obduktion am Dienstag ergab als Todesursache ein schweres Schädelhirntrauma mit einem massiven Blutverlust. (cm)


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