Boogie erobert die Innenstadt

Bereits zum zehnten Mal findet das Boogie-Festival in Kitzbühel statt. Auf drei Bühnen wird geswingt, getanzt und gefeiert.

Von Verena Hofer

Kitzbühel –Den Boogie im Blut hat Christoph Steinbach schon lange. Mit fünf Jahren begann er mit dem Klavierspielen, mit sieben kam der Boogie dazu. Teilweise übte der Oberndorfer acht Stunden täglich – der Weg in die Professionalität war geschafft. Auftritte mit Eric Burdon und Pete York folgten, die Welt wurde bereist. Die Idee eines Boogie-Festival in Kitz­bühel entstand. Heuer findet es zum zehnten Mal statt.

Vor allem Boogie, Blues und Swing wird gespielt, aber auch für Rock’n’Roll ist gesorgt. Rund fünf Monate nehmen die Arbeiten im Vorfeld des Festivals in Anspruch. „Da ich alleine bin, organisiere ich das dreitägige Festival selbst“, sagt Steinbach.

Gestartet wird heute Abend in der Kitzbüheler Innenstadt. Auf drei Bühnen sind drei Flügel aufgestellt – das Gefühl von Amerikas Musikstadt New Orleans soll vermittelt werden. Das Publikum wird dabei in die 20er-Jahre zurückversetzt. In den vergangenen Jahren besuchten zwischen 5000 und 6000 Interessierte die Konzerte bei freie­m Eintritt.

Die Reise geht am Freitagabend weiter, die 40er-Jahre werden musikalisch wiedergegeben. Die Musiker spielen im Rasmushof auf. Christoph Steinbach haut dabei selbst in die Tasten und wird von The Kittens aus St. Johann sängerisc­h begleitet.

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Nach drei Jahren wird auch am Samstag wieder ein Open Air am Hornparkplatz veranstaltet. Stargäste sind Mungo Jerry und Pete York, die mit den Hits „In the Summertime“ und „Keep On Running“ bekannt wurden. Für Überraschungsgäste bleibt auf der Bühne Platz. Am meisten freut Steinbach die Vielfalt des Publikums. „Prominente, Schauspieler und Mopedfahrer kommen zu den Konzerten. Alle sind glücklich und die tolle Atmosphäre ist für mich der Höhepunkt“, sagt Steinbach.

Kommendes Jahr wird das Festival nicht mehr in der jetzigen Form stattfinden. Neue Ideen für Einzelkonzerte gibt es, jedoch muss erst darüber diskutiert werden.


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