Bis zu 40 Menschen bei Erdrutsch in China verschüttet

Heftige Regenfälle lösten die Katastrophe im Südwesten des Landes aus. Fieberhaft suchen die Einsatzkräfte nach den Verschütteten.

Peking – Im Südwesten Chinas sind bei einem Erdrutsch bis zu 40 Menschen verschüttet worden. Die Einsatzkräfte suchten am Mittwoch fieberhaft nach Vermissten in dem Dorf Zhongxing nordöstlich der Regionalhauptstadt Chengdu, wie die Feuerwehr erklärte. Ein Behördenvertreter von Zhongxing sagte, bisher sei nur bekannt, dass elf Familien verschüttet und mehr als 200 Bewohner in Sicherheit gebracht worden seien.

Der Erdrutsch wurde durch die heftigen Regenfälle ausgelöst, die in den vergangenen Tagen in der Provinz Sichuan niedergingen. Mehrere Flüsse stiegen über die Ufer, dabei wurden drei Brücken fortgerissen. Fast 37.000 Menschen mussten deshalb in Sicherheit gebracht werden. Mehr als 300 Häuser wurden zerstört.

Südlich von Zhongxing waren rund 2.700 Helfer in Jiangyu im Einsatz, um zwölf Vermisste wiederzufinden. Von ihnen gab es kein Lebenszeichen mehr, nachdem beim Einsturz einer Brücke mehrere Fahrzeuge weggerissen wurden, wie ein örtlicher Behördenvertreter sagte.

Die bergige Provinz Sichuan wird in der Regensaison häufig von Erdrutschen heimgesucht, aber auch regelmäßig von Erdbeben erschüttert. Bei einem der schlimmsten Beben in der Geschichte Chinas wurden im Mai 2008 mehr als 80.000 Menschen getötet. (APA/AFP)


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