Sex-Überfall auf Gmundnerin: Frau in kritischem Zustand

Zwei Tage lag die 51-Jährige schwer verletzt in ihrem Garten, erst am Montag wurde sie gefunden. Alles deutet auf ein Sexualdelikt. Die Frau liegt im künstlichen Tiefschlaf.

Gmunden – Eine 51-jährige Frau ist Samstagabend in Gmunden von einem Unbekannten in ihrem Garten überfallen, offenbar vergewaltigt und lebensgefährlich verletzt worden. Das Opfer lag zwei Tage lang hilflos im Freien, dann erst wurde es von einer Bekannten gefunden. Nach ersten Erkenntnissen spreche alles für ein Sexualdelikt, es gebe keine Hinweise auf einen Einbruch, Raub oder Diebstahl, wie Christian Hubmer von der Staatsanwaltschaft Wels der APA mitteilte.

Als die 51-Jährige am Samstag vom Tennisspielen nach Hause gekommen ist, dürfte ihr der Täter bereits aufgelauert haben. Nach der Attacke ließ er sein schwer verletztes Opfer im Garten liegen. Weil das Grundstück sehr uneinsichtig ist und die Frau alleine lebt, blieb die Frau zwei Tage unentdeckt. Erst als sie am Montag nicht zu einem vereinbarten Tennisspiel erschien, machte sich eine Bekannte Sorgen, ging nachsehen und fand die Unternehmerin im Garten ihres Hauses.

Die Auffindungssituation spreche für ein Sexualdelikt, so Hubmer, Details der brutalen Attacke wollte er nicht nennen. Es sei nichts gestohlen worden und gebe auch keine Einbruchsspuren, obwohl das Haus in einem Villenviertel liegt. Auch ein Raub sei unwahrscheinlich.

Die Frau erlitt schwere Kopfverletzungen. Sie lag am Mittwoch mit einem Schädel-Hirn-Trauma in der Linzer Landesnervenklinik im künstlichen Tiefschlaf und konnte daher vorerst nicht einvernommen werden. Die Kriminalisten versuchen nun, den Hergang des Verbrechens aus den Tatortspuren zu rekonstruieren. Am Dienstag wurde die Umgebung des Hauses u.a. mit Polizeihunden abgesucht. Eine heiße Spur gab es aber auch am Mittwoch noch nicht. (APA)

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