Gefährliche Kreuzung wird entschärft

Anfang September beginnen die Bauarbeiten bei der Schwendter Kreuzung in St. Johann. Für mehr Sicherheit sollen neue Beschleunigungsspuren sorgen. Die Autofahrer müssen mit Staus rechnen.

Von Verena Hofer

St. Johann i. T. –Größere Geschäfte, Neubauten von Firmen und Schaffung von Wohnsiedlungen – entlang der Loferer Straße (B 178) in St. Johann hat sich bei der Schwendter Kreuzung einiges getan. Zu riskanten Manövern beim Einbiegen sowie zu langen Wartezeiten bei der Ausfahrt aus der Schwendter Kreuzung kommt es immer wieder. Seit Jahren wird an einem Projekt gearbeitet, das für mehr Sicherheit sorgen soll. Die Situation wird entschärft. Im September ist es nun so weit – mit dem Umbau der Straße wird begonnen. Rund zwei Monate dauern die Hauptarbeiten.

Die Pläne sind fertig, die Ausschreibung läuft noch bis Anfang August, am 2. September fällt der Startschuss. Begonnen wird mit den Bauarbeiten beim Austausch des Stahlrohrs, das bisher als Fuß- und Radwegunterführung dient. Eine höhere Durchfahrtshöhe sowie eine Verbreitung wird durch Beton geschaffen. Weiters wird der Tunnel um fünf Meter verlängert. Die Gesamtkosten dazu belaufen sich zwischen 300.000 und 500.000 Euro. Die Hälfte der Kosten muss die Marktgemeinde übernehmen. Für Fuß- und Radfahrer wird auch ein Gehsteig entlang der Firma Staffner errichtet, sodass der Weg entlang der Ache sicherer erreichbar wird.

Ein Beschleunigungsstreifen in der Länge von rund 50 Metern soll die Wartezeit der Autofahrer bei der Ausfahrt auf die Loferer Straße verkürzen. Für die Linksabbieger gibt es ebenso eine separate Spur zum Einreihen. „Die neue Kreuzung wird jener beim Eggerwerk ähnlich sein“, erklärt Bauleiter Robert Hörfarter von der Straßenmeisterei St. Johann.

Klar ist, dass mit Staus zu rechnen sein wird. Durchschnittlich fahren täglich 13.000 Fahrer entlang der Loferer Straße. Jeweils eine Spur wird während der Bauarbeiten gesperrt. Die Hauptarbeiten dauern rund zwei Monate. Die Fertigstellung des gesamten Kreuzungsbereichs soll Ende November erfolgen. „Wir sind positiv eingestellt, dass sich das Ganze ausgeht und das Wetter passt“, sagt Hörfarter.

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Weiters ist noch eine Querung für Fußgänger zwischen den beiden Lebensmittelmärkten Spar und MPreis geplant. Ein Einbiegeverbot von Kirchdorf kommend gilt beim Businesspark bis zum Schülerperron. Von Kitzbühel kommend ist das Abbiegen auf die rechte Seite auch weiterhin erlaubt. Ausnahmeregeln soll es für Eltern, die ihre Kinder in die Schule bringen, geben.

Den Neubau der Straße nimmt das Land Tirol in Angriff. „Wir rechnen mit Kosten zwischen 800.000 und 1 Million Euro“, sagt Bauleiter Robert Hörfarter. Positiv sieht auch Bürgermeister Stefan Seiwald die Baumaßnahmen: „Wir haben länger darauf gehofft und die neue Kreuzung ist ein wichtiger Schritt.“


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