Debüt mit Sorgen und Hoffnung

Der FC Kufstein startet als erster Tirol-Vertreter heute (19 Uhr) in den ÖFB-Cup.

Von Alex Gruber

Kufstein –Die Vorzeichen für den Saisonauftakt des FC Kufstein beim FAC Team für Wien (in der abgelaufenen Saison Dritter der Regionalliga Ost) sind denkbar schlecht. Patrick Schönauer, Stefan Schreder und Stefan Faistenauer sind im Urlaub, Emre Yldiz und Neuerwerbung Martin Ruber (GER) noch angeschlagen. Am schwersten wiegen für Neo-Coach Gregor Hanel aber die Ausfälle des noch rekonvaleszenten Einsergoalies Fabian Steidl und des gesperrten Abwehrchefs Thomas Hartl, der beim TFV-Cupfinale gegen Schwaz mit Rot vom Platz geflogen ist.

„Wir müssen an einem Werktag extrem ersatz­geschwächt zu einem Spitzen­team der Regionalliga Ost, reisen mit nur 15 Spielern an. Schlimmer geht’s nimmer“, weist Hanel die ungünstigen Vorzeichen aus, um gleichzeitig Vereinsoberhaupt Herbert Gartner für die Investition in Tageszimmer zu danken. Um 8 Uhr reisen die Festungsstädter heute nach Wien ab, ehe in den Hotelbetten noch frische Kräfte für das ÖFB-Cup-Match getankt werden sollen. Einer soll sich auch dann nicht zu viele Gedanken über sein Debüt machen – Andreas Landerl. Angesichts der langen Ausfall­liste wird Hane­l nämlich den 17-jährigen Akademie-Abgänger vom Start weg in der Innen­verteidigung postieren: „Er genießt mein vollstes Vertraue­n. Die Jungen sollen hineinhüpfen.“ Obwohl er selbst noch einen Pass in Kufstein hätte, hütet sich Hanel davor, noch einmal das Trikot (als Joker) überzustreifen: „Das bringt nichts mehr.“

Bringen soll indes die immer noch gut besetzte Offensivabteilung etwas: „Mit Spielern wie Unterrainer, Baydar und Treichl sind wir vorne immer noch für ein Tor gut. Wir wollen überraschen.“ Ein Trainerkollege von Hanel spionierte das FAC Team für Wien bei einem 6:1-Testspielerfolg über die Wiener Viktoria (Ex-Klub von Toni Polster) aus, die Erkenntnis war klar: „Die sind speziell offensiv exzellent besetzt. Aber das ist bei den Topteams der Regional­liga Ost ja bekannt.“

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