Piraten sind Fall für Anwalt

Innsbruck – Die Piraten Partei Tirol sammelt Unterschriften für die Unterstützungserklärung zum Antritt bei den Nationalratswahlen – auch in...

Innsbruck –Die Piraten Partei Tirol sammelt Unterschriften für die Unterstützungserklärung zum Antritt bei den Nationalratswahlen – auch in den Rathausgalerien vor dem Zugang zum Innsbrucker Rathaus. Vor Kurzem wurden sie aber vom Verwalter des Einkaufszentrums, BOE-Geschäftsführer Rudolf Massimo, aufgefordert, „keine Passanten im Shopping Center anzusprechen, da dies von den Besuchern als störend empfunden wird“. Dafür haben die Piraten jedoch kein Verständnis, wie der Parteikoordinator Wolfgang Sasinger in einer Presseaussendung deutlich macht: „Die Piratenpartei wird sich diesen Einschüchterungsversuchen nicht beugen und wir werden mit aller Macht gegen die Behinderung der Demokratie auftreten.“

Die Partei sieht sich im Recht, da das „Rathaus als Zentrum der Verwaltung einer Stadt auch das politische Zentrum darstellt“. Rudolf Massimo verweist im Gespräch mit der TT darauf, dass auch andere Parteien der Aufforderung nachgekommen seien, im Einkaufszentrum keine Unterschriften zu sammeln. „Es kommt immer wieder vor, wenn man aber vernünftig redet, kommt es zu einer Lösung“, sagt Massimo. Andere Parteien würden jetzt vor dem Eingang in der Maria-Theresien-Straße Stimmen sammeln. Die Antwort der Piraten empfindet Massimo als „aggressiv. Wir lassen den Fall von unserem Anwalt prüfen.“ (TT, saku)


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