Unwetter in China tötet mehr als 40 Menschen

Tage nach den Unwettern in China wird das Ausmaß der Zerstörung deutlich. Mehr als 40 Menschen sind tot, Tausende Häuser zerstört. Und es soll weiter regnen.

Peking – Nach Überschwemmungen und Erdrutschen in China ist die Zahl der Toten auf mehr als 40 gestiegen. Allein bei einem Erdrutsch in der Provinz Sichuan wurden bisher 18 Menschen tot geborgen, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag berichtete. Dutzende könnten noch unter den Erdmassen begraben sein. Die Bergungsarbeiten laufen noch.

Nach Angaben des Verwaltungsministeriums sind etwa drei Millionen Menschen von den Unwettern betroffen. Starker Regen hatte von Sonntag an Überflutungen und Erdrutsche ausgelöst. In 16 Provinzen meldete das Ministerium Schäden. In der Inneren Mongolei, Sichuan, Henan, Yunnan, Hebei, Tibet, Xinjiang und Peking kamen Menschen ums Leben. Für die kommenden Tage gingen Meteorologen von noch mehr Regen aus. Allerdings sprachen sie keine weiteren Unwetterwarnungen aus.

Die Provinz Sichuan ist besonders stark betroffen. Bis zum Donnerstagabend (Ortszeit) zählte das Ministerium allein in der Region 31 Tote und 166 Vermisste. Mehr als 5.000 Häuser stürzten ein. 90.000 Gebäude wurden beschädigt. Mehr als eine Million Hektar landwirtschaftliche Fläche wurden zerstört.

Für den Wiederaufbau und die Schadensbegrenzung stellte die China Development Bank am Donnerstag Notkredite bereit. 730 Millionen Yuan (91 Millionen Euro) waren unter anderem für neue Unterkünfte gedacht. (dpa)

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