Rayo Vallecano nicht für die Europa League zugelassen

Die Spanier blitzten auch vor dem Sportgerichtshof mit ihrem Ansuchen ab.

Madrid – Der spanische Fußball-Erstligist Rayo Vallecano hat vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) im Kampf um ein Startrecht für die Europa League einen Rückschlag erlitten. Das Gericht lehnte am Donnerstag in Lausanne den Antrag des Madrider Vorortclubs auf eine einstweilige Spielgenehmigung ab.

Der spanische Fußballverband (RFEF) hatte dem Verein aufgrund finanzieller Verfehlungen die Zulassung zu europäischen Wettbewerben verweigert. Rayo hatte mit einer einstweiligen Verfügung erreichen wollen, an der Auslosung der dritten Qualifikationsrunde in der kommenden Woche teilnehmen zu können.

Ein Madrider Handelsgericht hatte einen Einspruch des Clubs gegen die RFEF-Entscheidung ebenfalls abgelehnt. Rayo Vallecano hatte in der vorigen Saison den 8. Rang in der spanischen Liga belegt und anstelle des FC Malaga in die Europa League nachrücken wollen. Der Tabellensechste Malaga war von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) für eine Saison für europäische Wettbewerbe gesperrt worden. (APA/dpa)


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