Konflikt innerhalb der Rebellen wächst: FSA-Kommandant getötet

In Syrien kämpfen Einheiten der Freien Syrischen Armee Seite an Seite mit militanten Islamistengruppen gegen Assad. Aber die Spannungen zwischen den Gruppen wachsen.

Die Rebellen wollen nicht an den Friedensgesprächen in Astana teilnehmen.
© REUTERS

Damaskus - Al-Kaida nahestehende Extremisten in Syrien haben offenbar einen ranghohen Befehlshaber der Rebellenarmee FSA getötet. Wie ein Sprecher der Freien Syrischen Armee (FSA) am Donnerstag mitteilte, handelt es sich bei dem Opfer um das Mitglied des Obersten Militärrats der FSA, Kamal Hamami. Hamami sei bei einem Treffen mit Angehörigen der Gruppe Islamischer Staat in der Hafenstadt Latakia getötet worden. Die Gruppe habe angekündigt, alle Mitglieder des Militärrats umbringen zu wollen.

Einheiten der Freien Syrischen Armee kämpfen zwar bisweilen Seite an Seite mit militanten Islamistengruppen gegen die Regierungskräfte von Präsident Bashar al-Assad. Die Spannungen zwischen den Gruppen wachsen jedoch. Mehrere der Al-Kaida nahestehende Organisationen werden für die Tötung von Kommandanten gemäßigterer Einheiten verantwortlich gemacht. (APA/Reuters)

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