Dayli veröffentlichte schwarze Filial-Liste

Innsbruck – Das Wirtschaftsdrama um die Schließung zahlreicher Dayli-Filialen geht weiter: Jetzt hat die Justiz im Internet jene Standorte v...

Innsbruck –Das Wirtschaftsdrama um die Schließung zahlreicher Dayli-Filialen geht weiter: Jetzt hat die Justiz im Internet jene Standorte veröffentlich, die geschlossen werden sollen. Die Liste beinhaltet auch 40 Tiroler Filialen mit rund 120 Mitarbeitern.

Wie berichtet, ist auch das Schicksal der verbleibenden 58 Tiroler Dayli-Märkte keineswegs gesichert. Der neue Dayli-Chef, Unternehmensberater Martin Zieger, hat nur bis Ende Juli Zeit, einen Investor für die schwer angeschlagene Drogeriemarktkette zu finden.

Angeblich sind 40 Millionen Euro nötig, um Dayli zu retten. Der Schuldenstand wird mit derzeit 56 Millionen Euro kolportiert. Österreichweit werden 355 von insgesamt 877 Filialen zugesperrt. Über 1200 vorwiegend weibliche Mitarbeiter verlieren ihren Job.

Nachfolgend die 40 Dayli-Filialen, die aufgelassen werden (in alphabetischer Reihenfolge): Aldrans, Aschau, Aurach, Bichlbach, Brixlegg, Buch, Debant, Elbigenalp, Ellmau, Fieberbrunn, Fließ, Götzens, Hopfgarten, Innsbruck (Fürstenweg, Inn­rain 100), Kirchbichl, Kufstein (Kinkstraße und Weckaufstraße), Land­eck, Langkampfen, Lienz (Barbarahof und Beda-Weber-Gasse), Mayrhofen, Mötz, Niederau, Ötztal-Bahnhof, Rattenberg, Reith bei Kitzbühel, Ried im Zillertal, Schönwies, St. Johann, Schwaz, Seefeld, Söll, Tarenz, Telfs, Trist­ach, Wattens, Weißenbach und Wörgl. (TT)


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