In Schwaz blieb die Cup-Sensation aus

Für den SC Schwaz setzte es in der ersten Runde des ÖFB-Samsung-Cups gegen den WAC eine 0:3-(0:0)-Heimniederlage.

Von Daniel Suckert

Schwaz –Es dauerte knapp zehn Minuten, ehe der Bundesligist Wolfsberger AC in der ersten Runde des ÖFB-Cups Betriebs­temperatur erreichte. Zu diesem Zeitpunkt hätte es zur Überraschung aller bereits 1:0 für den SC Schwaz stehen können. Wenn der Stanglpass von Ex-Wacker-Kicker Markus Seelaus einen Abnehmer gefunden hätte. Nach diesem Weckruf war aber ersichtlich, dass der Bundesligist bereits in einer Woche in die neue Saison startet. Mit viel Ballbesitz und schnellen Kombinationen erspielten sich die Kärntner ein ums andere Mal einige hochkarätige Chancen. Allerdings immer mit dem selben Ende: Schwaz-Torhüter Troppmair hielt das 0:0 fest.

Neben dem überragenden Schwaz-Schlussmann konnte sich auch Mittelfeldmotor Seelaus gelungen in Szene setzen. Sowohl defensiv als auch offensiv versuchte der Ex-Bundesliga-Kicker Akzente zu setzen. Allerdings fand sich bei den Schwazern mit Stürmer Lampl nur eine mögliche Anspielstation. Das hatte zur Folge, dass sich die Knappenstädter über lange Strecken nicht aus der Umklammerung des WAC lösen konnten und sich zeitweise elf Schwazer Kicker in der eigenen Hälfte wiederfanden. Nur der bekannte fehlende letzte Nachdruck der Kärntner sorgten für ein torloses Remis zur Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel reichten jedoch auch die Künste von Goalie Troppmair nicht mehr aus, der WAC erhöhte die Schlagzahl und legte dann auch die nötige Konsequenz an den Tag. In Minute 49 drückte David De Paula Gallardo einen Abpraller über die Linie. Die kalte Dusche zeigte bei den Hausherren zunächst keine Wirkung. Ganz im Gegenteil. Stürmer Lampl fand sich kurz darauf alleine am Sechzehner stehend wieder – eine missglückte Annahme verhinderte den Abschluss.

Danach spielte der Bundesligist seine Klasse aus. Gallardo (62.) und Gotal (70.) erzielten die Treffer zum 3:0-Endstand. Martin Bstieler musste in Minute 78 mit Gelb-Rot vom Feld. Trotzdem konnte Schwaz-Trainer Martin Hofbauer positiv resümieren: „Es war eine ansprechende Leistung, für die wir uns nicht genieren müssen. Kleine Fehler werden von einem Bundesligisten einfach bestraft.“


Kommentieren