Wattens verlor Krimi, Kitzbühel draußen

Innsbruck – Die erste Runde des ÖFB-Cups nahm gestern kein gutes Ende für Wattens und Kitzbühel: Beide Teams mussten sich vorzeitig aus dem ...

Innsbruck –Die erste Runde des ÖFB-Cups nahm gestern kein gutes Ende für Wattens und Kitzbühel: Beide Teams mussten sich vorzeitig aus dem Bewerb verabschieden.

Bei den Dornbirnern schrammten die Kitzbüheler haarscharf an der Cup-Sensation vorbei. Am Ende mussten sich die Tiroler jedoch mit 0:1 geschlagen geben – und das durch ein vermeintliches Eigentor. „Eine Rückgabe mit dem Kopf unseres Verteidigers wurde leicht abgefälscht. Dann stand es 1:0“, meinte Kitzbühel-Trainer Alexander Markl. Der bittere Beigeschmack: Nur drei Minuten zuvor hatte Peter Gartner beinahe die Führung erzielt (79.). „Es war ein Lattenpendler, eine ganz knappe Entscheidung“, erklärte der enttäuschte Coach der Kitzbüheler. „Das war eine einmalige Chance für diesen Verein. Der Aufstieg wäre möglich gewesen.“

Die Begegnung in Villach entwickelte sich für Wattens zu einem Kraftakt. Nach 90 Minuten stand es gegen den VSV 4:4 – auch die Verlängerung (5:5) brachte keine Entscheidung. Daher mussten die beiden Teams ins Elfmeterschießen. Dabei fanden die Gastgeber aus Kärnten das bessere Ende. „Es war richtig bitter. Wir haben super Tore geschossen, aber hinten grobe Fehler gemacht“, meinte Trainer Thomas Silberberger. (m.l.)


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