Sauber zuversichtlich: „Werden in einigen Tagen eine Lösung haben“

Ein angebliches Ferrari-Ultimatum sei ebenso falsch wie 100 Millionen Franken Verbindlichkeiten.

Bern – Peter Sauber gibt sich trotz der misslichen finanziellen Lage rund um sein Formel-1-Team optimistisch. „Wir werden in einigen Tagen eine Lösung haben“, sagt er in einem Interview mit der Zeitung „Sonntags-Blick“.

Die Zuversicht fußt auf „den Verhandlungen, die wir führen und die kurz vor dem Abschluss stehen. Nochmals: Ich bin überzeugt, dass uns die Rettung gelingt.“ Saubers Optimismus geht über die Rettung seines Lebenswerks hinaus. „Wir fahren nicht nur diese Saison zu Ende. Sondern werden noch viele Jahre in der Formel 1 sein“, ist der Zürcher überzeugt.

Wer das dringend benötigte Geld zuschießen wird, darüber äußerte sich Sauber nicht konkret. Bestätigen mochte er lediglich, mit der österreichischen Teamchefin Monisha Kaltenborn zweimal in Moskau gewesen zu sein. Sauber sagte auch, persönliche finanzielle Mittel ins Team gepumpt zu haben. „Aber meine privaten Möglichkeiten bringen in diesen Dimensionen, in denen wir uns heute bewegen, nichts.“

In Abrede stellte Sauber, dass sich das Total der Verbindlichkeiten auf über 100 Millionen Franken (80,72 Mio. Euro) belaufen soll, wie es am Samstag in Deutschlands (Boulevard-)Presse zu lesen war. „Grundsätzlich nehmen wir zu unseren Finanzen keine Stellung. Als Ausnahme möchten wir hier klarstellen, dass diese Zahlen nicht stimmen.“ Ebenso dementiert Sauber ein angebliches Ultimatum von Ferrari, mit dem bis zum 29. Juli acht der ausstehenden 19 Millionen für Motorenlieferungen eingefordert werden. „Nein, das ist Unsinn.“

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Den Verkauf des Teams sieht Sauber als eine Variante. „Es ist eine Möglichkeit. Aber die steht nicht im Vordergrund.“


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