Aufregung um Schulsprengel in Brandenberg geht weiter

Brandenberg – „Können wir unseren Kindern sagen, dass sie in Aschau zur Schule gehen werden?“, fragten am Wochenende Eltern bei Bürgermeiste...

Brandenberg –„Können wir unseren Kindern sagen, dass sie in Aschau zur Schule gehen werden?“, fragten am Wochenende Eltern bei Bürgermeister Hannes Neuhauser per E-Mail an und bezogen sich auf den Gemeinderatsbeschluss vom 4. Juli. „Es wird nächste Woche in dieser Sache eine Gemeinderatssitzung geben. Denn nun fordern über 400 Bürger mit ihrer Unterschrift die Zusammenlegung der Schulen. Zudem hat die Landesregierung in einem Brief darauf hingewiesen, dass die Weiterführung der Aschauer Volksschule mit fünf Schülern nicht mehr gerechtfertigt ist“, stellt der Bürgermeister fest.

Markante Aussprüche, wie sie vor der letzten Gemeinderatssitzung zu hören waren, seien der Sache nicht dienlich. Wenn Mandatare beschimpft, bedroht und der Bestechung bezichtigt werden, höre sich der Spaß auf. Jedenfalls habe er dies bei der Gemeindeabteilung im Land deponiert. „Diese Diskussion ist nicht neu“, sagt Neuhauser. Bereits im letzten Jahr hätten Eltern und Kinder der Volksschule Brandenberg zugunsten der VS Aschau zurückgesteckt und ein Jahr lang die 3-Klassigkeit akzeptiert. Und im Nachsatz: „Wenn andere um ihre Schule bangen müssen, können wir vom Land nicht verlangen, in unserer Gemeinde zwei Kleinschulen aufrechtzuerhalten. Eine weitere Verzögerung ist zum Nachteil der Kinder.“ (zw)


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