Gute Saison für die St. Johanner Bergbahnen

Erstmals gibt es im Sommer ein gemeinsames Ticket auf das Horn mit den Bergbahnen Kitzbühel. Auf neue Lifte heißt es weiter warten.

Von Verena Hofer

St. Johann i. T. –Bis zur nächsten Wintersaison sind es noch einige Monate hin, jedoch gilt es, im Sommer die Weichen für den Winter zu stellen. So wurde in St. Johann das Seil bei der Gondelbahn Harschbichl ausgetauscht. Über die abgelaufene Wintersaison informierte Geschäftsführer Wolfram Jahn jüngst den St. Johanner Gemeinderat.

Erstmals ist die Bergbahn St. Johann für die Eichenhoflifte zuständig. Ein Austausch des Seils ist auch bei dem ersten Schlepplift nötig. Kurz vor Weihnachten ging der Zusammenschluss über die Bühne. Konkrete Zahlen zu dem Kauf wollte Jahn nicht nennen. Zuerst soll der Aufsichtsrat informiert werden. „Das operative Geschäft haben wir so weit im Griff“, sagt der Geschäftsführer und ergänzt, dass es nach dem Winter 10/11 auch 11/12 eine ordentliche Bilanz geben wird. Bürgermeister und zugleich zweiter Geschäftsführer Stefan Seiwald erklärt, dass es nach zwanzig Jahren in den roten Zahlen seit vergangenem Jahr nun in eine positive Richtung geht. Auch hier wird noch auf die Aufsichtsratsitzung abgewartet. Insgesamt wurde im vergangenen Winter ein Umsatz von7,378.000 Euro erzielt – davon 865.000 Euro im ehemaligen Skigebiet Eichenhof. Im Vergleichszeitraum zum Vorjahr konnte ein Zuwachs von 3,5 Prozent erzielt werden.

Investiert wird nun in die Qualitätsverbesserung. Die Wanderwege am Harschbichl aufs Horn wurden in Zusammenarbeit mit den Hüttenwirten und dem TVB neu gemacht und beschildert. Auch mit der Kitzbüheler Bergbahn wird zusammengearbeitet. Das Wanderticket „Horn-Steig“ ermöglicht die Fahrt mit den Bergbahnen St. Johann hinauf und mit der Kitzbüheler Hornbahn hinunter – oder umgekehrt. Das gemeinsame Ticket kostet rund zwanzig Euro. Inkludiert ist auch die Fahrt mit dem Bus zum Ausgangspunkt.

Veränderungen bei den bestehenden Liften gibt es kommenden Winter nicht. Pläne für die Zukunft sind vorhanden. Ziel ist die Beschneiung der Eichenhofpisten, wobei es noch unklar ist, woher das Wasser kommt. Weiters soll sich auch bei den bestehenden Schleppliften etwas ändern, jedoch gibt es derzeit noch keine fertigen Pläne. Zu der Frage, ob die Verbindung aufs Horn nun weiter verschoben wird, erklärt der Geschäftsführer, dass die genannten Maßnahmen kein Stufenplan sind. „Eine genaue Abfolge gibt es derzeit nicht“, sagt Jahn.

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