ÖBB lassen Baustelle absichern

Der Zustand der Zufahrtsstraße zum Stanser Bahnhof sorgt für harsche Kritik. Die ÖBB haben nun die Absicherung veranlasst.

Von Margret Klausner

Stans –Untätigkeit warf Gemeinderat Thomas Lintner (Liste Thomas Lintner) in der jüngsten Gemeinderatssitzung in Stans Bürgermeister Michael Huber vor.

Grund für Lintners Unmut ist die neue Verbindungsstraße von der ÖBB-Haltestelle in Richtung Dorf. „Folgt man der asphaltierten Straße, landet man im Graben“, erklärte Lintner. Es sei ein Wahnsinn, einen solchen „Murks“ überhaupt freizugeben. Mehrere Verkehrsunfälle seien hier schon passiert, so Lintner besorgt.

Er forderte Bürgermeister Huber unmissverständlich auf, die Straße endlich richtig absichern zu lassen, wenn die ÖBB das „schon nicht auf die Reihe bekommen“. Bürgermeister Huber verteidigte sich einmal mehr, dass dies eine Angelegenheit der Österreichischen Bundesbahnen sei und er darauf keinen Einfluss habe. Er sicherte dem Gemeinderat jedoch zu, hier Abhilfe zu schaffen.

Wie sich inzwischen herausstellte, ist man bereits dabei, die Straße abzusichern. „Die Straße wurde im Zusammenhang mit dem Bau der Unterinntaltrasse hergestellt“, erklärt Rene Zumtobel, Sprecher der Österreichischen Bundesbahnen. Die ÖBB hätten die Zuständigen der Baufirma inzwischen eindringlich darauf hingewiesen, unverzüglich den korrekten Zustand herzustellen, informiert Rene Zumtobel

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Seit Ende der vergangenen Woche laufen die Absicherungsarbeiten. Demnach werden jeweils am Baustellenanfang Gefahrenhinweisschilder aufgestellt, überdies werden entlang beider Fahrbahnränder Leitbaken verteilt sowie Kurvengitter und Richtungsmale installiert.

„Außerdem werden am Beginn der alten Bahntrasse ein Fahrverbot verordnet und ein Bauzaun aufgestellt“, hofft der ÖBB-Pressesprecher, dass damit die Unfallgefahr eingedämmt ist.


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