Jenbacher Kasbach erhält im Herbst eine neue Brücke

Jenbach – Beim Bau der neuen Hangbrücke zwischen dem Jenbacher Museumshaus und dem Schwimmbad wurde schon ein rund 300 Meter langes Teilstüc...

Jenbach –Beim Bau der neuen Hangbrücke zwischen dem Jenbacher Museumshaus und dem Schwimmbad wurde schon ein rund 300 Meter langes Teilstück des Kasbaches verbaut. Aber es warten noch viel Arbeit und vor allem hohe Kosten bis zur endgültigen Zähmung des Baches, der für den Ort einst Lebensnerv war. Im vorigen Jahrhundert waren es noch die Sensenschmieden, heute ist es die Elektrizität, von der profitiert wird.

Heuer werden zwischen der Brücke Ledergasse und Grausbrücke in der Niederwasserperiode Verbauungsmaßnahmen getätigt. Gearbeitet wird in diesem Teilstück auf einer Länge von 700 bis 800 Metern, wie Bauamtsleiter Christian Wirtenberger aufzeigt. Länger als die bisherige Brücke wird die Brücke an der Ledergasse. „Grundablösen sind schon zu 80 Prozent ausbezahlt“, berichtet BM Dietmar Wallner. Im nächsten Jahr soll ein Geschieberückhaltebecken im Moos möglichst naturnah entstehen. Problematisch wären Verklausungen durch Holz und Gestein bei Kraft- werkseinläufen. „Ein 100-jähriges Hochwasser am Kasbach bringt dieselbe Wassermenge wie bei den Krimmler Wasserfällen“, erklärt Wirtenberger. Das Kasbachbett werde daher breiter werden.

Das Projekt Kasbachverbauung kostet rund sechs Mio. Euro. Fünf Jahre Bauzeit, dann fünf Jahre Pause und dann wieder fünf Jahre Bauzeit ist der Rhythmus. (zw)

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