Stanzach prägte den Wettkampf

Von Hans Nikolussi...

Von Hans Nikolussi

Weißenbach – Der Wille zur Leistungssteigerung bei den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren ist augenscheinlich da. Das bewies der 39. Nassleistungsbewerb am Wochenende in Weißenbach. Nicht weniger als 126 Löschgruppen aus dem Außerfern, den übrigen Bezirken und als Gäste aus dem in- und ausländischen Nahbereich, stellten sich den Bewertern und gaben ihr Bestes beim Vortragen eines Löschangriffes.

Die Siegerzeiten in den einzelnen Bewerben lagen durchwegs unter einer Minute, die absolut schnellste Gruppe war jene aus Polling. Den Parallelbewerb entschied im Finale gegen Nesselwängle die Gruppe aus Stanzach. Die Mannen aus Stanzach nahmen überhaupt fünf von sechs möglichen Pokalen mit nach Hause. Damit haben sie die Latte schon hochgelegt – für den eigenen Nassleistungsbewerb im kommenden Jahr.

Den Bezirksjugendfeuerwehrbewerb 2013 schloss die Gruppe Vils III mit der schnellsten Zeit und ohne Fehler ab. Nicht weniger als 32 Gruppen aus der Feuerwehrjugend traten an, was die Verantwortlichen natürlich sehr freute. Der Vormarsch des weiblichen Geschlechts konnte dabei nicht übersehen werden. Viele Mädchen scheinen sich zur Tätigkeit in der Feuerwehr hingezogen fühlen. Die auffallend vielen jungen Damen waren in Weißenbach mit Feuereifer bei der Sache.

Bei der Schlussveranstaltung, bei der Bürgermeister, die Vertreter der anderen Blaulichtorganisationen und Polit-Prominenz auf der Ehrentribüne Platz nahmen, bot sich ein imposantes Gesamtbild von der Präsenz der Freiwilligenorganisation. Die Redner, darunter auch Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler, waren sich einig: Die Feuerwehren sind auf bestem Ausbildungsstand und sind als freiwillige Helfer aus dem Gemeinschaftsleben des Landes nicht wegzudenken – und durch nichts zu ersetzen.

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