Einigkeit über Standort für Sicherheitszentrum

Innsbrucks Stadtregierung will den Grund in der Kaiserjägerstraße zur Verfügung stellen. Es fehle aber noch ein akzeptables Kaufangebot.

Innsbruck –Ein Schritt in die richtige Richtung, aber noch nicht der entscheidende, wie Innsbrucks Planungsstadtrat Gerhard Fritz im Gespräch mit der Tiroler Tageszeitung erklärt. Die Innsbrucker Stadtregierung konnte mit dem Bundesministerium für Inneres (BMI) nach Langem einen Konsens über den Standort für das Sicherheitszentrum finden.

Der Standort in der Kaiserjägerstraße ist laut Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer nachvollziehbar, daher trage die Stadt die Entscheidung mit. „Auch der dafür nötige Grund – unter der Voraussetzung einer für die Stadt akzeptablen Preisbildung – wird zur Verfügung gestellt“, heißt es in einer Aussendung über die große Verhandlungsrunde vom Dienstag in Wien.

„Der entscheidende Schritt muss erst gemacht werden. Wir reden hier über hoch­wertige Tauschflächen mitten in Saggen“, erklärt Stadtrat Fritz, dass es ein „akzeptables Kaufangebot der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG)“ geben müsse.

Das Ministerium dürfe sich aber nicht „nobel an der BIG abputzen. Die Republik sollte schon auf ihre Firma, die BIG, einwirken“, betont Fritz weiter. Bürgermeisterin Oppitz-Plörer ergänzt: „Wir sind davon überzeugt, dass für eine schnelle Entstehung des Sicher­heitszentrums das Bundesministerium mit der BIG auch wieder in zielführende Gespräche eintreten wird.“ Das BMI habe auch in der Verhandlungsrunde in Wien am Dienstag die BIG ersucht, weiterhin zielführende Verhandlungen mit der Innsbrucker Immobiliengesellschaft bezüglich des Ankaufs des Areals neben dem Hofgarten zu führen.

TT-ePaper gratis testen und 5 x 1.000 € Geburtstagsgeld gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt testen
TT ePaperTT ePaper

Das Anbot für den Standort in der Kaiserjägerstraße sei nicht neu, erklärt Stadtrat Fritz noch. Es habe bereits im Oktober 2012 ein solches von der Stadt Innsbruck gegeben. „Jetzt hat das Ministeriu­m nachvollziehbar begründet, warum sie so eine groß­e Fläch­e brauchen.“ Einen Zeitplan könne man noch nicht vorgeben. „Sobald ein konkretes Angebot vorliegt, wird dies rasch im Gemeinderat beraten und umgehend behandelt“, bekräftigt Bürgermeisterin Oppitz-Plörer.

Für die Innsbrucker VP sei man „der Realisierung des neuen Tiroler Sicherheitszentrums näher gekommen“, erklärt Stadtrat Franz Xaver Gruber. „Das ist die beste Lösung, die Bürgermeisterin hat sie bisher durch Sturheit und die Verweigerung der Verhandlungen verhindert.“ Dennoch müsse man jetzt die Verhandlungen rasch weiterführen. „Das kann man in einigen Monaten ausverhandeln“, sagt Gruber gegenüber der TT. Die Verhandlungspartner sollten den Sommer nützen, „dann kann man im Herbst vielleicht etwas präsentieren. Es liegen alle Rahmenbedingungen am Tisch“, schließt Gruber ab. Für VP-Sicherheitssprecher Anton Mattle habe die Vernunft gesiegt. Das zentrale Sicherheitszentrum sei „ein Gewinn für Tirol“. (TT, saku)


Kommentieren