6,8 Prozent Ausländer in EU - 11,2 Prozent in Österreich

Den Großteil der Ausländer stellen Bürger eines anderen Mitgliedslandes der EU dar.

Brüssel/Luxemburg - Etwas mehr als 34,3 Millionen ausländische Staatsangehörige lebten 2012 in den damals noch 27 EU-Staaten. Das ist ein Anteil von 6,8 Prozent der Gesamtbevölkerung der Europäischen Union. 2011 lag dieser Satz noch bei 6,6 Prozent. Den höchsten Anteil ausländischer Staatsangehöriger verzeichnete nach jüngsten Angaben von Eurostat vom Mittwoch neuerlich Luxemburg mit 43,8 Prozent, gefolgt von Zypern (20,0) Lettland (16,3), Estland (15,7) und Spanien (12,0). Österreich liegt mit 11,2 Prozent unverändert an sechster Stelle.

Allerdings ist sowohl der Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung in Österreich gegenüber 2011 von 10,8 auf 11,2 Prozent als auch die absolute Zahl der ausländischen Staatsbürger von 907.400 auf nunmehr 947.700 angestiegen.

Von den 34,323 Millionen ausländischen Staatsangehörigen waren 13,613 Millionen Bürger eines anderen Mitgliedslandes der EU. Bei den restlichen 20,71 Millionen handelt es sich um Drittstaatsangehörige.

In absoluten Zahlen die meisten ausländischen Staatsangehörigen wurden in Deutschland (7,41 Millionen), Spanien (5,562 Millionen), Italien (4,825), Großbritannien (4,802 Millionen) und Frankreich (3,86 Millionen) verzeichnet. (APA)


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