Dayli-Insolvenz: Land Tirol arbeitet an Auffanglösung

Mitarbeiter, die von Filialschließungen betroffen sind, sollen bei M-Preis und Spar bevorzugt eingestellt werden.

Innsbruck – Für die von der Schließung von Filialen der insolventen Handelskette dayli betroffenen Mitarbeiter in Tirol soll es eine Auffanglösung geben: Auf Initiative des zuständigen Arbeitslandesrates, Johannes Tratter (ÖVP), gab es Gespräche mit Vertretern der regionalen Handelsketten M-Preis und Spar. Beide hätten sich bereit erklärt, ehemalige dayli-Beschäftigte bevorzugt einzustellen, so das Land in einer Aussendung am Mittwoch.

Zudem biete das Land im Bedarfsfall über die Möglichkeiten der Arbeitsmarktförderung Unterstützung für allfällig notwendige Qualifizierungsmaßnahmen, erklärte Tratter. Jene Betroffenen, die keine adäquate Stelle finden, sollen in einer offenen Insolvenzstiftung aufgefangen werden und die Möglichkeit erhalten, sich fortzubilden und beruflich neu zu orientieren, hieß es. (APA)

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