Sturm Graz startet Abenteuer Europa-League-Quali auf Island

Die Steirer starten am Donnerstag in der zweiten Qualifikationsrunde gegen Breidablik Kopavogur den weiten Weg in Richtung Europa-League-Gruppenphase.

Kopavogur - Der SK Sturm Graz gibt nach einjähriger Pause sein Comeback im Fußball-Europacup. Die Steirer starten am Donnerstag (21.15 MESZ) in Island in der zweiten Qualifikationsrunde gegen Breidablik Kopavogur den weiten Weg in Richtung Europa-League-Gruppenphase. Die Grazer wollen schon im Hinspiel den Grundstein für den Aufstieg in die dritte von vier Runden legen, das Rückspiel folgt eine Woche später (18.00 Uhr) in der Grazer UPC-Arena.

Der Underdog wird nicht auf die leichte Schulter genommen, wurde genauestens analysiert. „Die Mannschaft von Breidablik hat eine gute Ordnung und ist physisch sehr stark“, strich Sturm-Trainer Darko Milanic die Vorzüge hervor. Und Andreas Hölzl ergänzte: „Grundsätzlich sind die Isländer nicht so schlecht, wie sie bei uns in Österreich gesehen werden. Es wird sicher eine schwierige Partie werden.“

Ein Vorteil der Isländer ist, dass sie mitten im Meisterschaftsbetrieb stehen, nach zehn Spielen fehlen dem Vierten fünf Punkte auf die Tabellenspitze. Die Grazer starten dagegen erst am Samstag in die Bundesliga-Saison, trotzdem sind sie sich ihrer Favoritenrolle bewusst. „Wir sind wie im Cupspiel (5:0 gegen den Wiener Stadtligisten Team Wiener Linien, Anm.) wieder Favorit. Wir haben die höhere Qualität und müssen da bestehen“, sagte der Slowene. Ein Vorentscheidung schon im Hinspiel wird angepeilt.

Der Neo-Trainer der Grazer hat seine Startformation schon im Kopf. Von den Neuen dürften mit Aleksandar Todorovski, Anel Hadzic, Daniel Offenbacher und den Angreifern Marco Djuricin sowie Robert Beric gleich fünf Mann von Beginn an zum Zug kommen.

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Die ersten Elf sind für Milanic aber genauso wichtig wie der Rest des Kaders. „Im Fußball gibt es immer wieder Situationen, mit denen du nicht rechnest, deshalb sind alle Spieler wichtig. Alle werden die Chance bekommen, der Mannschaft zu helfen“, sagte Milanic.

Der Ex-Maribor-Trainer hatte in der kurzen Vorbereitung nicht viel Zeit, die Mannschaft auf Topniveau zu bringen. „Alle diese Spiele kommen eigentlich zu früh. Wir sehen sie als Möglichkeit, um nachher besser zu sein. Die Mannschaft kann dabei lernen und zusammenwachsen“, meinte Milanic.

Alles in allem sei die Vorbereitung aber plangemäß verlaufen. „Wir haben in den vier Wochen viel gemacht und sind besser geworden. Jetzt müssen wir weiter mit dem nötigen Ernst in diese Richtung arbeiten, dann bin ich sicher, dass wir Erfolg haben werden“, ist Sturms Trainer optimistisch. (APA)


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