Zahl tödlicher Motorradunfälle erstmals seit 2003 gestiegen

Die Opferbilanz verringerte sich bis 2012 laut VCÖ um mehr als ein Drittel.

Wien – 41 tödlich verunglückte Motorradfahrer auf Österreichs Straßen sind in diesem Jahr bereits zu beklagen. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres (Stichtag 17. Juli) ist die Zahl damit um neun gestiegen, so der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) in einer Aussendung vom Donnerstag. Laut der Analyse ist es das erste Mal seit dem Jahr 2003, dass mehr tödliche Motorradunfälle zu verzeichnen sind.

Zwischen 2003 und 2012 ist die Zahl der tödlich verunglückten Motorradfahrer kontinuierlich um mehr als ein Drittel von 109 auf 68 zurückgegangen. Im Vorjahr gab es rund 3.700 Motorradunfälle mit Personenschaden, davon endete jeder 54. tödlich und jeder dritte mit einem schwer Verletzten. Als Präventionsmaßnahme forderte der VCÖ mehr Tempokontrollen und mehr Abschnitte mit Tempolimit 80 km/h statt 100 auf Freilandstraßen, wo drei Viertel der tödlichen Unfälle passieren würden.

Die meisten tödlichen Motorradunfälle ereigneten sich in Oberösterreich und Niederösterreich mit jeweils neun Verunglückten - in Tirol gab es acht Todesopfer und in der Steiermark sieben. Der Großteil der tödlichen Motorradunfälle passiert am Wochenende. (APA)

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