Ban ki-Moon ehrte Mandela als „Ikone für Gerechtigkeit“

Der südafrikanische Friedensnobelpreisträger wurde am Donnerstag 95 Jahre alt.

New York – UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat den südafrikanischen Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela an seinem 95. Geburtstag als „Ikone für Gerechtigkeit und Gleichberechtigung“ gefeiert. Mandela sei ein „Gigant unserer Zeit“, sagte Ban am Donnerstag bei einer Sondersitzung der UN-Vollversammlung in New York. Die Welt gedenke des südafrikanischen Nationalhelden. Mandela liegt seit Wochen mit einer schweren Lungenentzündung im Krankenhaus. „Wir sind vereint in Sorge“, sagte Ban.

Zu der Sondersitzung kamen als Ehrengäste auch der frühere US-Präsident Bill Clinton, der US-Bürgerrechtler Jesse Jackson, der Sänger Harry Belafonte und der Anti-Apartheid-Aktivist Andrew Mlangeni, der gemeinsam mit Mandela im Gefängnis gesessen war. Mandela habe der Welt beigebracht, dass man sich erst selbst vom Hass befreien müsse, bevor man anderen Menschen helfen könne, sagte Clinton. „Man kann niemanden befreien und niemandem helfen, bevor man sich nicht selbst von Bitterkeit, Hass und Vorurteilen und der Lähmung, die sie mit sich bringen, befreit hat.“ Mandela sei zu einem „Symbol der Menschheit für Hoffnung“ geworden, sagte sein Weggefährte Mlangeni. (dpa)

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