Ausschuss legte Kriterien für Pema II fest

Innsbruck – Der Innsbrucker Bauausschuss hat sich am Donnerstag einmal mehr mit dem geplanten Wohn- und Geschäftsprojekt von Pema-Chef Marku...

Innsbruck –Der Innsbrucker Bauausschuss hat sich am Donnerstag einmal mehr mit dem geplanten Wohn- und Geschäftsprojekt von Pema-Chef Markus Schafferer in der Amraser Straße beschäftigt. Nachdem der Ausschuss, wie berichtet, Ende Juni knapp eine grundsätzliche Wohlmeinung zu dem Projekt geäußert hatte, machten sich Rot und Grün am Donnerstag dafür stark, dass bei einer 100-prozentigen Wohnnutzung des Turmes die so genannte 50:30:20-Regelung zur Anwendung kommen müsse. Das bedeutet, dass mindestens 50 Prozent des Wohnraumes aus sozial geförderten Wohnungen bestehen müssen. Gegen die Stimmen der VP und Franz Abenthum (FI) fassten Rot, Grün und Ausschussobmann Lucas Krackl (FI) schließlich mit 4:3 den Beschluss, Planungsstadtrat Gerhard Fritz (Grüne) möge mit Schafferer die entsprechenden Gespräche führen.

Schafferer zeigt sich gegenüber der TT überzeugt, mit der Stadtregierung zu einer vernünftigen Lösung zu kommen. „Ich will den Gesprächen nicht vorgreifen, ich kenne aber keinen Fall, wo einem privaten Investor in der Kernzone so etwas vorgeschrieben worden ist.“

Trotz seiner Zustimmung im Ausschuss zeigt sich GR Krackl skeptisch, was den sozialen Wohnbau an dem Standort betrifft: „Ich sehe aber kein Problem, das in Gesprächen nochmal zu erörtern“. Für StR Franz Gruber (VP) bestätigt das Abstimmungsverhalten einmal mehr „das traurige Bild der Regierung“. Und weiter: „Ich hoffe, dass noch ein Umdenken stattfindet. Denn mit diesen Vorgaben rückt eine Realisierung in weite Ferne.“ (np)

TT-ePaper gratis testen und 5 x 1.000 € Geburtstagsgeld gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt testen
TT ePaperTT ePaper

Kommentieren