Bis zu 40 Grad: Größte Hitzewelle seit Jahren in New York

Der Osten der USA schwitz derzeit bei 40 Grad oder sogar mehr. In New York handelt es sich um die am längsten andauernde Hitzewelle seit sieben Jahren.

New York, London - Im Osten der USA schwitzen die Menschen zurzeit während einer gewaltigen Hitzewelle. In Großstädten wie New York, Boston, Washington, Chicago und St Louis kletterte das Thermometer seit Tagen auf Temperaturen bis zu 40 Grad und mancherorts sogar darüber.

In der Millionenmetropole New York handle es sich um die am längsten andauernde Hitzewelle seit sieben Jahren, teilte die städtische Gesundheitsbehörde mit. Die Stadtverwaltung richtete Kühlräume ein und bat alle Einwohner, sich nicht zu übernehmen und vor allem auf ältere und schwächere Menschen sowie Kinder zu achten.

Im Meer, in Pools, Springbrunnen und von Klimaanlagen heruntergekühlten Geschäften und Cafes versuchten die Menschen, der Hitze zu entkommen. Abkühlung war zur Freude vieler bereits in Sicht: Am Freitagabend (Ortszeit) sollte eine Kaltfront aus Kanada kommen und von Westen her Regen und Gewitter in die betroffenen Staaten bringen. Danach dürfte vor allem die drückend hohe Luftfeuchtigkeit etwas nachlassen.

Auch Briten stöhnen unter außergewöhnlicher Hitzewelle

Auch Großbritannien stöhnt derzeit unter einer außergewöhnlichen Hitzewelle, die dem Königreich unter anderem den heißesten Tag des Jahres bescherte. Es sei das erste Mal seit sieben Jahren, dass es sechs Tage hintereinander mehr als 30 Grad im Schatten gebe, teilte am Donnerstag das Wetteramt mit. Demnach kletterten die Temperaturen am Mittwoch beispielsweise in London auf 32,2 Grad und damit auf den diesjährigen Höchstwert. In mehreren Regionen Großbritanniens wurde die Warnstufe Drei ausgerufen - das ist nur noch eine Stufe unter dem „Nationalen Notfall“.

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Angesichts der anhaltenden Hitze beklagte sich unter anderen Vize-Regierungschef Nick Clegg, die Briten seien „einfach nicht gemacht“ für solche Temperaturen. „Unsere gesamte Arbeitswelt - Büros, Busse, einfach alles - ist einfach nicht gemacht für diese Hitze“, sagte Clegg dem Radiosender LBC. In U-Bahn-Waggons gemessene Temperaturen von mehr als 35 Grad seien „ziemlich brutal“ und „unfassbar hoch“. (APA, dpa, AFP)


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