Schlagabtausch um Vignette geht weiter

Kufstein – Der Streit um die für 1. Dezember geplante Kontrolle der Vignettenpflicht zwischen Kufstein Süd und der Staatsgrenze geht weiter....

Kufstein – Der Streit um die für 1. Dezember geplante Kontrolle der Vignettenpflicht zwischen Kufstein Süd und der Staatsgrenze geht weiter. Nachdem Georg Willi (Grüne) ein Aussetzen der Kontrollen und u.a. die Abschaffung der Vignette und Erhöhung des Spritpreises vorschlägt, wird er vom Kufsteiner FPÖ-GR Toni Frisch kritisiert. Frisch verlangt eine gesetzliche Ausnahmeregelung.

Gleichzeitig haut die ÖVP auf SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann ein, der im TT-Interview meinte, dass er die Frage der SPÖ-Ministerin Doris Bures überlasse. Für VP-Generalsekretär Hannes Rauch pfeife Faymann auf die Tiroler und wolle „seine Gebührenlawine ausdehnen“. Faymanns Aussage sei eine „Unverfrorenheit der Bevölkerung“ gegenüber.

Für VP-NR Franz Hörl ist die Haltung des Bundeskanzlers sonderbar, aber er deute sie positiv: „Er hat kein klares Nein zur Beibehaltung der Ausnahmesituation ausgesprochen.“ Kritik übt Hörl an SP-Klubobmann Gerhard Reheis, der sich hinter Bures stellt und VP-LH Günther Platter sowie LHStv. Ingrid Felipe (Grüne) auffordert, tätig zu werden.

Für Hörl ist Reheis ein „Steigbügelhalter“ von Bures. Hörl lehnt überdies einen Grünen-Vorschlag ab, nämlich, dass das Land den Mautentgang der Asfinag ersetzen soll. (wo)

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