„Angesagte“ Staus: Samstag bisher stärkster Reisetag dieses Sommers

Staus gab es in Tirol vor allem auf der Fernpassstrecke, speziell vor dem Grenztunnel bei Füssen, sowie auf der Brennerautobahn vor der Maustelle bei Schönberg.

Innsbruck - Die Staus waren „angesagt“, und tatsächlich war der heutige Samstag der bisher stärkste Reisetag dieses Sommers. Auf den Transitrouten Richtung Süden hieß es für Autofahrer wieder einmal: „Bitte warten“, berichteten ÖAMTC und ARBÖ.

Hauptgrund für das starke Verkehrsaufkommen war der Ferienbeginn in Nordrhein-Westfalen, dem bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland. „Mit einer wesentlichen Besserung der Situation rechnen wir erst im Lauf der späten Nachmittagsstunden. Dieser Reise-Samstag ist der bisher stärkste im Sommer 2013, gibt aber nur einen kleinen Ausblick auf die beiden kommenden, an denen die Sommerferien in Bayern und Baden-Württemberg starten“, meinte Thomas Haider vom ARBÖ.

In Tirol stehen die Brennerautobahn (A13) und die Fernpassbundesstraße (B179) im Mittelpunkt der Stauberichterstattung. Auf der Brennerautobahn kam es zwischen der Mautstation Schönberg und der Ausfahrt Stubaital zu rund 5 Kilometer Stau. Auf der Fernpastrecke wurde der Verkehr in Richtung Reutte vor dem Grenztunnel Füssen ab 10 Uhr nur mehr blockweise abgefertigt. Die Folge waren auch hier rund 5 Kilometer Stau

Aktuelle ÖAMTC-Verkehrsinfos gibt‘s unter: http://go.tt.com/yfJr6H

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In Salzburg war die Tauern-Autobahn (A10) laut ÖAMTC stark belastet. Verzögerungen gab es hier immer wieder im Bereich Pass Lueg. Vor dem Tauerntunnel wurde die Blockabfertigung aktiviert, da der Verkehr südlich des Tunnels und bei der Mautstelle immer wieder ins Stocken geriet.

Begonnen hatten die Staus in Richtung Süden auf der Tauernautobahn mit einem Auffahrunfall im Brentenbergtunnel bei Pass Lueg. Gegen 5:33 Uhr kam es laut ARBÖ zu einem Sachschadenunfall mit drei Fahrzeugen. Binnen weniger Minuten bildeten sich kilometerlange Blechschlangen, die sich bis in die Mittagsstunden nicht auflösten.

In Kärnten gab es auf der A11 vor dem Karawanken-Tunnel Richtung Slowenien einen fast zehn Kilometer langen Rückstau, die Anfahrtszeit betrug dem ÖAMTC zufolge gut eine Stunde. In Oberösterreich mussten Reisende Richtung Süden auf der Pyhrn-Autobahn (A9) zwischen Inzersdorf und Klaus längere Verzögerungen in Kauf nehmen. (TT.com, OTS, APA)


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