AUA könnte heuer schwarze Zahlen schreiben

AUA-Chef Jaan Albrecht sieht gute Chancen für die Airline: „2013 hat die AUA eine gute Chance zum ersten Mal seit fünf Jahren ohne Einmaleffekte schwarze Zahlen zu schreiben“, sagte er im ORF-Radio. Der Sanierungskurs der Lufthansa-Tochter bedeute keine zusätzlichen Kosten für die Passagiere: „Auch wenn Fliegen irgendwann teurer werden muss, werden vorerst die Ticketpreise bei uns nicht angehoben.

Fast genau ein Jahr nach der konfliktreichen Betriebsüberführung der AUA-Mitarbeiter zur Tochter Tyrolean, durch die das Unternehmen Lohnkosten sparen will, zeigt sich Albrecht nachdenklich: „Ich denke mir oft, ich hätte noch länger mit der Belegschaft verhandeln sollen - dann sage ich mir wieder, wir hatten keine Zeit, wir waren knapp davor einen Insolvenzantrag zu machen. Manchmal bereue ich es, nicht noch intensiver am Verhandlungstisch probiert zu haben.“ Andererseits sei es „besser um Vergebung zu bitten als um Erlaubnis“.

Die Zukunft der österreichischen Lufthansa-Tochter sieht der Manager jedenfalls gesichert: Die AUA werde es „auch in zehn Jahren definitiv geben“.


Kommentieren


Schlagworte