Hin und Her um neuen Fahrer bei Red Bull geht in die nächste Runde

„ich wusste nicht, dass ein Fahrer den anderen verpflichtet“, sagte Teamchef Christian Horner nach der Aussage von Mark Webber, Daniel Ricciardo würde sein Cockpit bei Red Bull erben.

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Spa-Francorchamps - Das Hin und Her um den neuen Teamkollegen von Formel-1-Serienweltmeister Sebastian Vettel in der nächsten Saison geht weiter. Nachdem der Australier Mark Webber, der ins Langstreckenprogramm zu Porsche wechseln wird, indirekt die Verpflichtung seines Landsmannes Daniel Ricciardo bestätigt hatte, erklärte Red Bulls Teamchef Christian Horner in Spa: „Ich wusste bisher noch nicht, dass ein Fahrer den anderen verpflichtet.“

Der Brite betonte nach dem Vettel-Sieg im Grand Prix von Belgien, dass man nicht in Eile sei. „Wir haben die Zeit auf unserer Seite, die richtige Entscheidung zu treffen“, sagte Horner dem Sender Sky Sport. Und wenn die Zeit gekommen sei, werde man es mitteilen. Mehrfach hatte Horner in Spa-Francorchamps klargemacht, dass noch nichts entschieden sei.

Webber hatte hingegen unmittelbar vor dem Start dem australischen Sender Channel 10 gesagt: „Ich denke, die Entscheidung ist gefallen. Ich denke, wir alle wissen, wer es ist und ich bin glücklich mit dieser Entscheidung. Es ist gut für ihn und gut für Australien.“ Webbers Landsmann Ricciardo fährt derzeit für das Red-Bull-Schwester-Team Toro Rosso. Neben dem 24-Jährigen soll der österreichische Rennstall aber auch noch andere Möglichkeiten haben. Das Interesse sei groß, bestätigte Horner erneut. (APA)

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