Weniger Eheschließungen im ersten Halbjahr 2013 auch in Tirol

Österreichweit gab es um 6,4 Prozent weniger Hochzeiten als im Vorjahreszeitraum. In Tirol gab es sogar ein Minus von 9,3 Prozent.

Wien - In Österreich wurde im ersten Halbjahr 2013 auf dem Standesamt weniger oft „Ja“ gesagt als im Vorjahreszeitraum. Wie aus den am Montag veröffentlichten Daten der Statistik Austria hervorgeht, gab es in den Monaten Jänner bis Juni mit 16.104 Eheschließungen um 6,4 Prozent weniger als im selben Zeitraum 2012 (17.198).

Damit wurde ein seit 2009 beobachtbarer Trend tendenziell steigender Heiratszahlen vorläufig erneut unterbrochen (2009 plus 0,7 Prozent bzw. 2010 und 2012 je plus 5,9 Prozent). Auch 2011 gab es von Jänner bis Juni einen Rückgang - damals von 3,0 Prozent.

Deutlich weniger Trauungen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres gab es in Oberösterreich (minus 12,2 Prozent) und Kärnten (minus 12,0 Prozent), gefolgt von Niederösterreich (minus 9,6 Prozent), Tirol (minus 9,3 Prozent) und Vorarlberg (minus 8,8 Prozent), während in Salzburg (minus 5,9 Prozent) und in der Steiermark (minus 5,1 Prozent) unterdurchschnittliche Rückgänge gemeldet wurden. Dagegen wurden im Burgenland (plus 4,0 Prozent) und in Wien (plus 2,7 Prozent) jeweils mehr Eheschließungen verzeichnet. (APA)

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