UNO-Inspektoren in Syrien von Heckenschützen beschossen

Der Sprecher der Vereinten Nationen sagte, dass die Fahrzeuge mehrmals beschossen wurden.

© X00374

Damaskus -Die nach Giftgas-Vorwürfen gegen das syrische Regime ermittelnden UNO-Experten sind in einem Vorort von Damaskus von Heckenschützen beschossen worden. Dies teilte ein Sprecher der Vereinten Nationen am Montag mit. Die Experten seien „mehrmals beschossen“ worden, sagte er. Dabei sei ein Fahrzeug beschädigt worden.

Die Experten der UNO hatten sich in der Früh auf den Weg in das Umland von Damaskus gemacht, wo bei einem Chemiewaffen-Einsatz mehr als 1300 Menschen getötet worden sein sollen.

Verteidiungsminister Klug verurteilt den Beschuss

Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) hat den Beschuss von UNO-Experten in der Nähe von Damaskus am Montag verurteilt. „Aus meiner Sicht ist dringend geboten, dass die Inspektoren ungehinderten Zugang vor Ort bekommen. Ansonsten ist aus meiner Sicht eine positive Entwicklung nicht möglich“, sagte der Minister am Rande der Politischen Gespräche des Europäischen Forums Alpbach gegenüber der APA.


Kommentieren


Schlagworte