Innsbrucker Festwochen: Rückblick und Aussicht

Innsbruck – Mit der zweiten Aufführung von Giulio Caccinis Oper „L’Euridice“ ging am Sonntagabend die 37. Auflage der Innsbrucker Festwochen...

Die Barockoper:Jung war ein voller Erfolg: „Dido and Aeneas & Venus and Adonis“ waren restlos ausverkauft.
© Innsbrucker Festwochen/Rupert La

Innsbruck –Mit der zweiten Aufführung von Giulio Caccinis Oper „L’Euridice“ ging am Sonntagabend die 37. Auflage der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik zu Ende. Am Montag zog das Team um den künstlerischen Leiter Alessandro De Marchi und Geschäftsführerin Christa Redik Bilanz: Insgesamt besuchten heuer knapp 30.000 Menschen das Festival, das unter dem Motto „Aufbruch“ stand und auch die Ambraser Schlosskonzerte umfasste, die heuer ihr 50-jähriges Bestehen feierten. Das wiederum bedeutet ein­e Gesamtauslastung von 98 Prozent – und eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr, wo man sich mit einer 87-prozentigen Auslastung zufriedengeben musste.

Bei den Opern und Konzerten wurden 10.349 Besucher gezählt, dazu kommen 19.600 Personen, die beim Rahmenprogramm (Workshops und Kinderoper) sowie bei den Gratisveranstaltungen dabei waren. Allein beim traditionellen Schlossfest auf Schloss Ambras, das bei sommerlichem Bilderbuchwetter über die Bühne ging, wurden rund 15.000 Besucher gezählt, die Lunchkonzerte im Hofgarten lockten knapp 1000 Musik­interessierte an. Die Mozart-Oper „La Clemenza di Tito“, mit der die Festwochen eröffnet wurden, kommt auf eine Auslastung von 98 Prozent, die Caccini-Oper „L’Euridice“ immerhin auf 96,5 Prozent. Als Publikumsrenner entpuppte sich die Barockoper:Jung: Die englischen Opern „Dido and Aeneas & Venus and Adonis“ waren restlos ausverkauft.

Im Gespräch mit der TT blickte Geschäftsführerin Christa Redik aber nicht nur auf eine erfolgreiche Saison zurück – sondern auch hoffnungsfroh nach vorn. Die Zukunft von Alessandro De Marchi bei den Festwochen scheint nämlich gesichert. Sein Vertrag läuft zwar theoretisch mit Ende 2014 aus, doch laut Redik stehen die Chancen gut, dass der Italiener Innsbruck erhalten bleibt. Redik: „Ich gehe davon aus, dass die Verhandlungen noch im Herbst positiv abgeschlossen werden.“ Allerdings bedarf es auch noch einer Zustimmung des Gesellschafterausschusses. (TT)

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