Start von japanischer Feststoff-Rakete „Epsilon“ abgebrochen

Das Triebwerk der Feststoffrakete zündete nicht.

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Tokio – Der Start einer neuartigen japanischen Feststoffrakete ist am Dienstagmorgen abgebrochen worden. Wie die japanische Weltraumbehörde Jaxa mitteilte, zündete das Triebwerk nicht. Die genauen Gründe für das Versagen seien unklar. Der Countdown wurde abgebrochen.

Die 24 Meter lange Rakete „Epsilon“ sollte von der Weltraumbasis Uchinoura im Süden Japans um 13.45 Uhr Ortszeit (06.45 Uhr MESZ) starten und das Weltraumteleskop SPRINT-A in eine Umlaufbahn bringen. Das Teleskop soll die Umgebung von Planeten unseres Sonnensystems erforschen.

Die Entwicklung der „Epsilon“, die mit einem Treibstoff in fester Form angetrieben wird, hatte sieben Jahre gedauert. Sie ist Teil der Bemühungen der Jaxa, eine preiswerte und wiederverwertbare Rakete zu bauen. Diese soll künftig also nicht im All bleiben, sondern wieder zur Erde zurückkehren. (APA/AFP)

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