FPÖ fordert mehr Geld für Behinderte

FPÖ-Behindertensprecher Norbert Hofer fordert ein Gehalt statt Taschengeld für behinderte Menschen, die in Werkstätten arbeiten. Die Valorisierung des Pflegegelds nennt er als Koalitionsbedingung.

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Wien – FPÖ-Behindertensprecher und Vize-Parteichef Norbert Hofer hat am Dienstag in einer Pressekonferenz eine Besserstellung jener 20.000 Menschen gefordert, die in Tageswerkstätten für Behinderte arbeiten. Statt ein Taschengeld sollten sie ein Gehalt im Ausmaß der Mindestsicherung bekommen, forderte er in einer Pressekonferenz.

Zwischen 50 und 150 Euro betrage das Taschengeld derzeit, „das ist eines erwachsenen Menschen eigentlich nicht würdig“, meinte Hofer. Für den Staat wäre eine bessere Bezahlung langfristig nicht teurer, müsse er doch ohnehin für die Versorgung der Betroffenen aufkommen, argumentierte er.

Auch eine sozialrechtliche Absicherung gebe es nicht, wogegen Strafgefangene etwa arbeitslosenversichert seien. Hofer wünscht sich zusätzlich die gesetzliche Verankerung von Werkstättenräten, außerdem sollte die Arbeiterkammer die Beschäftigten vertreten.

Lob für Kollegen bei Grünen und ÖVP

Hofer will Behindertensprecher der FPÖ bleiben, selbst wenn er nach der Wahl zum Dritten Nationalratspräsidenten aufrücken sollte. Lob hatte er für seine Kollegen bei Grünen und ÖVP, Helene Jarmer und Franz Joseph Huainigg, übrig. Er hoffe auf deren Wiedereinzug ins Parlament. Die Valorisierung des Pflegegelds nannte er einmal mehr als Koalitionsbedingung seiner Partei. (APA)


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