Wirbel um Tourismusjobs

Wien – Die Beschäftigung im heimischen Tourismus steigt zwar, doch wechseln die Arbeitsverhältnisse recht oft und die Zufriedenheit der Mita...

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Wien –Die Beschäftigung im heimischen Tourismus steigt zwar, doch wechseln die Arbeitsverhältnisse recht oft und die Zufriedenheit der Mitarbeiter geht in diesem Wirtschaftszweig schon seit Jahren zurück. Arbeiterkammerpräsident Rudi Kaske kritisierte am Dienstag die „äußerst instabilen Erwerbskarrieren“ und die mangelnden Chancen auf Weiterbildung. Auch dadurch sei die Berufszufriedenheit im Tourismus niedriger als in anderen Branchen und die Einkommenszufriedenheit stagniere. Das sage viel über die Zustände und Rahmenbedingungen aus. Kaske verlangte ein „Gegensteuern“, damit der Tourismus für die Mitarbeiter nicht länger eine „typische Flucht-Branche“ bleibe. Der neue Ifes-Arbeitsklimaindex für den Tourismus zeige eine sinkende Zufriedenheit der Berufsgruppe.

„Wir lassen uns nicht durch politisch motivierte Rundumschläge im Wahlkampf unsere Tourismusbranche schlechtreden“, kommentiert Hans Schenner, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKO), die Vorwürfe der AK. Das Beschäftigungsplus von 1,6 % im Juli 2013 beweise, dass der Tourismus Jobmotor in Österreich sei und bleibe. (APA, TT)

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