Sotschi-Auftritt kostet zwei Mio. Euro

Die Vertragsunterzeichnung zwischen Tirol Werbung und ÖOC für das „Austrian Tirol House“ bei den Winterspielen in Sotschi wurde gestern abgesagt. Margreiter weist starke Bedenken an Finanzierung zurück.

© tirol werbung spieß

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck –Verschoben. Auf unbestimmte Zeit. Die auf der Bergiselschanze geplante Vertragsunterzeichnung zwischen Josef Margreiter (Geschäftsführer Tirol Werbung) und Karl Stoss (Präsident Österreichisches Olympisches Komitee, ÖOC) zur Kooperation beim „Austria Tirol House“ für die Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014 wurde gestern Knall auf Fall abgesagt. Schuld war auch die anhaltende Kritik an dem Nutzen des „Austria Tirol House“. So auch aus der Stadt Innsbruck. Wie berichtet, hatte BM Christine Oppitz-Plörer (FI) eine finanzielle Beteiligung (25.000 €) abgelehnt. Dieses Geld solle stattdessen für die im Februar 2014 anstehenden Feierlichkeiten zum 50-Jahr-Jubiläum der Olympischen Spiele in Innsbruck verwendet werden. Darüber hinaus forderte Grünen-Klubobmann LA Gebi Mair, dass kein einziger Landes-Euro nach Sotschi fließen solle.

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