Busunglück mit 39 Toten: Bremsschaden löste Unfall aus

Ende Juli stürzte ein vollbesetzter Reisebus in Süditalien von einer Brücke. Fast alle Insassen starben. Offenbar hatte der Bus die Antriebswelle verloren.

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Rom – Ein Bremsenschaden ist für das schwere Busunglücks auf einem Viadukt einer Autobahn östlich von Neapel Ende Juli verantwortlich gewesen. Dabei waren 39 Personen ums Leben gekommen. Das berichtete der Rechtsanwalt der Familie Del Giudice, die bei dem Unfall drei Angehörige verloren hat. Laut Anwalt Andrea Pianese hatte das Fahrzeug die Antriebswelle verloren, aus diesem Grund konnte nicht mehr gebremst werden.

Der Bus war im März einer Überprüfung unterzogen worden. Der Fahrer, der Bruder des Busunternehmers, kam ebenfalls ums Leben.

Die Staatsanwaltschaft der süditalienischen Stadt Avellino ermittelt gegen zwei Manager der Autobahngesellschaft und den Inhaber des Busunternehmens. Der Bus hatte auf einer Brücke der Autobahn A16 (Neapel-Bari) die Leitschienen durchbrochen, war in die Tiefe gestürzt und in zwei Teile zerbrochen. (APA)


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