Halbe Million Menschen von Flut im Sudan betroffen

Etwa 50 Menschen kamen nach Regierungsangaben bisher durch die heftigen Regenfälle und Überschwemmungen ums Leben.

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Khartum - Mehr als eine halbe Million Menschen haben inzwischen mit den Folgen der Überschwemmungen im Sudan zu kämpfen. Etwa 575.000 seien von den seit Anfang August anhaltenden Unwettern betroffen, teilte das UN-Büro zur Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) am Dienstag unter Berufung auf Zahlen der sudanesischen Regierung mit. Etwa 50 Menschen kamen nach Regierungsangaben bisher durch die heftigen Regenfälle und Überschwemmungen ums Leben.

OCHA zufolge leben mehr als 180.000 Flutopfer in der Region rund um die Hauptstadt Khartum. Es handle sich um die schlimmsten Überflutungen in der Gegend seit 25 Jahren. Nach Angaben der UNO sind landesweit mehr als die Hälfte der Provinzen von den Überschwemmungen betroffen.

In der Unruheregion Blauer Nil gingen laut staatlichen Medien auch am Montag heftige Regenfälle nieder. Die Behörden blicken unter anderem besorgt auf den Pegel des gleichnamigen Flusses, der bereits über seine östliche Ufer getreten ist und Ackerland im Osten Khartums überschwemmt hat. (APA/AFP)


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