Facebook muss fünf Nutzern 20 Millionen Dollar zahlen

Die fünf US-Amerikaner hatten geklagt, weil Facebook sie ungefragt zu Werbeträgern gemacht habe.

Symbolbild.
© tt.com

San Francisco – Ein US-Richter hat einem richtungsweisenden Vergleich zugestimmt, wonach Facebook fünf Nutzern insgesamt 20 Millionen Dollar (15 Mio. Euro) zahlen muss. Die fünf Amerikaner hatten 2011 eine Sammelklage eingebracht, nachdem Facebook die „Sponsored Posts“ als Werbeform eingeführt hatte. Diese werden den Nutzern zwischen den Meldungen ihrer Freunde angezeigt und verraten zudem, welcher der Freunde dem Unternehmen ein „gefällt mir“ spendiert hat.

Gegen diese ungefragte Verwendung von Daten haben die Nutzer geklagt. Der Vergleich sieht nun vor, dass Facebook seine Benutzerregeln überarbeiten muss. Mitglieder sollen den Schutz der eigenen Daten bei gesponsorten Postings künftig genauer festlegen können.

Laut faz.net habe der Richter klar festgehalten, dass Facebook nichts anderes getan habe, „als dass sie Informationen verwenden, die Nutzer ihren „Freunden“ bereits freiwillig mitgeteilt haben“. Diese Information sei lediglich nochmals angezeigt worden. Den Klägern sei es deshalb schwer gefallen, einen für sie entstandenen Schaden nachzuweisen. Dem 20 Millionen Dollar Vergleich wurde dennoch zugestimmt. (tt.com)

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