Polnischer Pfarrer für Mittewald

Mittewald, Bannberg und St. Justina werden ab September von Rafal Nowak betreut. Er ist der dritte polnische Pfarrer in Osttirol.

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Von Catharina Oblasser

Lienz –Zurzeit weilt Rafal Nowak noch in Paderborn, wo er die letzten sieben Jahre wirkte. Doch mit 1. September übernimmt der Geistliche aus Südpolen einen Teil des Seelsorgeraumes Assling, und zwar die Pfarren Mittewald, St. Justina und Bannberg. Darüber freut sich der zuständige Dekan Bernhard Kranebitter. „Pfarrer Nowak wird am 7. September in Mittewald seinen Einstand feiern“, sagt Kranebitter. Wohnen wird der 37-Jährige, der die polnische und die deutsche Staatsbürgerschaft hat, in Bannberg.

Damit erfährt das Dekanat Lienz, das in fünf Seelsorgeräume gegliedert ist, eine Verjüngung. Für Bannberg war bisher der Debanter Pfarrer Toni Mitterdorfer tätig, der diese Aufgabe aus Altersgründen weitergibt. Er wird am 31. August in Bannberg verabschiedet. In Mittewald las bisher der pensionierte Josef Huber die Messen, er nimmt am 1. September Abschied. St. Justina wurde aushilfsweise von Franziskanerpatres betreut. Der Hauptort des Seelsorgeraumes, Assling selbst, darf noch auf einen „eigenen“ Pfarrer zählen, nämlich Rupert Roalter.

Schon bisher haben ehrenamtliche Helfer in den Pfarren Bannberg, St. Justina und Mittewald unersetzliche Arbeit geleistet, betont Kranebitter. „Sie kennen ihre Mitbürger sehr gut und werden Pfarrer Nowak in der Kommunikation unterstützen“, so der Dekan. Rafal Nowak, der sich auch gerne mit „Raffael“ ansprechen lässt, ist neben Damian Frysz (Prägraten, Virgen) und Wieslaw Wesolowski (Ainet, Schlaiten, St. Johann) der dritte polnische Pfarrer in Osttirol.

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