Debatte um Bachverbauung und Ablösen

Nußdorf-Debant – „Der Zwieslingbach muss von oben bis ganz unten anständig verbaut werden, das jetzt geplante Auffangbecken Zwieslinger kann...

© Blassnig

Nußdorf-Debant – „Der Zwieslingbach muss von oben bis ganz unten anständig verbaut werden, das jetzt geplante Auffangbecken Zwieslinger kann bei einem Ereignis vielleicht das Murenmaterial, aber nicht das Wasser halten!“, warnte der oppositionelle Gemeinderat Horst Idl Bürgermeister Andreas Pfurner bei der letzten Gemeinderatssitzung in Nußdorf-Debant. Idl mahnte eine Gesamtlösung ein.

Hintergrund: Die Gesamtverbauung des Zwieslingbaches hängt in der Luft, weil Gemeinde und einige betroffene Grundbesitzer sich untereinander nicht über die Ablösesumme für die nötigen Flächen einigen können. Deshalb optierte Nußdorf-Debant vorerst nur für eine teilweise Verbauung.

Der Bürgermeister sieht die Gemeinde nach wie vor außerstande, die geforderten Summen für die notwendigen Grundablösen aufzubringen: „Wir haben das öffentliche Geld unserer Bürger sorgsam zu verwalten. Wir können nicht, wie gefordert, das Doppelte vom amtlichen Schätzpreis bezahlen“, so Pfurner. Vize-BM Gertraud Oberbichler und Frank Longo verteidigten die Teilverbauung als ersten Schritt, der an der gefährlichsten Stelle die größte Gefahr banne: „Dass die direkt betroffenen Hauptnutznießer eine Totalverbauung durch ihre Forderungen seit Jahren verhindern, freut niemanden.“ (bcp)

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