Mildes Urteil für Red-Bull-Erpresser: Drei Jahre teilbedingt

Der Schöffensenat verurteilte den 47-jährigen Niederösterreicher wegen versuchter schwerer Erpressung zu drei Jahren Haft, davon werden zwei Jahre auf Bewährung ausgesetzt.

Salzburg, St. Pölten - Mit einem milden Urteil hat der Prozess gegen den Red-Bull-Erpresser geendet: Der Schöffensenat verurteilte den 47-jährigen Niederösterreicher wegen versuchter schwerer Erpressung zu drei Jahren Haft, davon werden zwei Jahre auf Bewährung ausgesetzt (drei Jahre Probezeit). Außerdem muss sich der Verurteilte einer Alkohol-Therapie unterziehen. Die Untersuchungshaft wird dem Kaufmann angerechnet. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

„Es bedarf keiner großen Strafe mehr, um die österreichische Bevölkerung von einer ähnlichen Straftat abzuhalten. Es hat sich gezeigt, Verbrechen lohnt sich nicht“, begründete Richter Philipp Nill den milden Spruch. Als Milderungsgründe nannte er das Geständnis, die Unbescholtenheit und dass es beim Versuch geblieben sei. Erschwerend seien hingegen der lange Tatzeitraum und die Tatsache, dass es bei zwei Unternehmen versucht worden sei. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, weil weder der Staatsanwalt noch die Verteidigung eine Erklärung abgaben. (APA)

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