Bauernbund nimmt Bund bei EU-Förderung in die Pflicht

Innsbruck – Österreichs Bauernbundpräsident Jakob Auer (VP) sieht zwar Fortschritte im Streit um die Berechnung der Almfutterflächen, „doch ...

Jakob Auer (l.) und Hermann Gahr fordern Kofinanzierung.Foto: Gratl
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Innsbruck –Österreichs Bauernbundpräsident Jakob Auer (VP) sieht zwar Fortschritte im Streit um die Berechnung der Almfutterflächen, „doch eine Generalabsolution gibt es nicht“. Fall für Fall müsse geklärt werden, „aber die Einspruchsmöglichkeiten haben sich verbessert“, sagte er bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bauernbundobmann LHStv. Josef Geisler und NR Hermann Gahr in Innsbruck. Für den Bauernbund ist die Beibehaltung der Kofinanzierung der EU-Förderungen durch den Bund mit 50 Prozent erklärtes Ziel für die Zeit nach der Nationalratswahl.

„Der ist keineswegs in Stein gemeißelt, aber vor allem für die Bauern in den Bergregionen wichtig“, fordert Gahr ein Bekenntnis zur Landwirtschaft und zum ländlichen Raum. Für Geisler sichern die Leistungsabgeltungen die Existenzen der Bergbauernbetriebe, „denn vom Produkt allein kann niemand mehr leben“. Das durchschnittliche Einkommen im Jahr liege in den extremen Erschwerniszonen bei 13.000 Euro. (TT)

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