Zahl aufgegriffener Syrer an der Grenze nimmt zu

24 Syrer waren am Montag am Brenner in einem Reisezug Richtung Innsbruck aufgegriffen worden. Laut Exekutive hatten sie weder Reisedokumente noch sonstige Papiere bei sich.

Geht es nach den Wünschen einiger Landesverkehrsreferenten, soll auch auf Landes- und Gemeindestraßen Lkw-Maut eingehoben werden.
© Böhm

Innsbruck, Bozen - Die Zahl syrischer Staatsbürger, die von Italien kommend ohne Dokumente nach Österreich einwandern, hat in den vergangenen Wochen kräftig zugenommen. Dies betonte der für die Schengen-Kontrollen an Bord der Züge zuständige Funktionär der Tiroler Polizei nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur ANSA.

24 syrische Staatsbürger, darunter 14 Kinder, waren am Montag am Brenner von Italien kommend in einem Reisezug Richtung Innsbruck von der Tiroler Polizei aufgegriffen worden. Laut Exekutive hatten die Syrer weder Reisedokumente noch sonstige Papiere bei sich. Ein mutmaßlicher Schlepper habe sich nicht unter den Festgenommenen befunden, sagte ein Ermittler. Erst vergangene Woche waren eine 19-köpfige Gruppe aus Syrien sowie drei mutmaßliche Schlepper bei der Hauptmautstelle in Schönberg auf der Brennerautobahn (A 13) aufgegriffen worden.

„Von den Syrern, die am Brenner aufgegriffen wurde, hat niemand in Bozen einen Asylantrag eingereicht“, sagte ein Polizeisprecher in Bozen. In den drei Südtiroler Auffanglagern würde sich zurzeit ein einziger Syrer aufhalten. (APA)

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