Es läuft nicht rund bei der WM in Rio: Auch Filzmoser out

Für die Vize-Europameisterin und auch für Tina Zeltner ist die Judo-WM vorzeitig beendet.

Rio de Janeiro – Die Judo-Weltmeisterschaften in Rio den Janeiro, rund drei Jahre vor den Olympischen Spielen am gleichen Schauplatz, haben für Österreichs Judoka einen neuerlichen Dämpfer gebracht. Nach dem Achtelfinal-Aus von Ludwig Paischer am Montag sind am Mittwoch auch Vize-Europameisterin Sabrina Filzmoser (LZ Wels) sowie WM-Neuling Tina Zeltner (JC Wimpassing) vorzeitig ausgeschieden.

Vor allem für Filzmoser, die sich heuer im EM-Finale in Budapest einen Trümmerbruch im rechten Oberarm zugezogen hat, kam das frühe Aus überraschend. Die Weltranglisten-Siebente, die bei Welt-Titelkämpfen bisher 2005 und 2010 jeweils Bronze geholt hat, musste sich in der Kategorie bis 57 kg schon in der Gruppenphase beugen. Nach einem Freilos als Gesetzte in Pool C sah sich die 33-jährige Filzmoser der ebenbürtigen Niederländerin Juul Franssen gegenüber. Nach einem ausgeglichenen Kampf mit je zwei Verwarnungen (Shido) musste die Entscheidung im „Golden Score“ fallen.

In der „Verlängerung“ nach den regulären fünf Minuten wertete der Schiedsrichter allerdings die nächste „Aktion“ zugunsten von Franssen, Filzmoser mussten nach dem dritten Shido als Verliererin von der Matte.

Für die 20-jährige Zeltner gab es zum WM-Debüt zunächst einen Sieg über die Dongyin Liu (Yuko-Wertung), danach war aber die Kubanerin Anailys Dorvigny zu stark. Dorvigny dominierte von Beginn weg nach einer schnellen Waza-ari-Wertung.

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Die Titelkämpfe gehen am Donnerstag für die ÖJV-Athleten weiter: Bei den Frauen kämpfen Hilde Drexler und Kathrin Unterwurzacher in der Klasse bis 63 kg, bei den Herren tritt Marcel Ott (bis 81 kg) an. (APA)


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