Celtic vermied mit viel Mühe Blamage gegen Kasachen

Die Schotten gewannen im Play-off der Champions League zuhause 3:0 und erreichten die Gruppenphase. Auch Milan, Zenit, San Sebastian und Pilsen schafften den Sprung in die Champions League.

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Wien – Celtic Glasgow hat im Play-off der Champions League ein peinliches Aus gegen den kasachischen Club Schachtar Karagandy mit Müh und Not abgewehrt. Der schottische Fußball-Meister stieg nach dem 0:2 aus dem Hinspiel mit einem 3:0 (1:0) in letzter Minute am Mittwochabend im Celtic Park noch auf.

Die Grün-Weißen benötigten bis kurz vor der Pause, um durch Commons (45.) in Führung zur gehen. Der zweite Treffer fiel zwar gleich kurz nach Wiederbeginn durch Samaras (48.), auf den erlösenden dritten von Forrest musste die Celtic-Anhänger aber bis zur 92. Minute warten. Karagandy darf sich mit dem erstmaligen Einzug in die Gruppenphase der Europa League trösten, was zuvor ebenfalls noch keinem kasachischen Club gelungen war.

Der AC Milan schaltete programmgemäß den PSV Eindhoven aus. Tore von Boateng (9., 77.) und Balotelli (55.) reichten dem ehemaligen Champions-League-Sieger im Meazza-Stadion nach dem 1:1 im Hinspiel locker zum Weiterkommen.

Mit Olympique Lyon scheiterte hingegen ein anderer CL-Dauergast. Die Franzosen vermochten das Heim-0:2 gegen Real Sociedad nicht wettzumachen und zogen auch im Baskenland mit 0:2 (0:0) den Kürzeren. San Sebastian spielt damit nach zehn Jahren wieder in der Königsliga.

Zenit St. Petersburg buchte das Ticket für die Millionenliga ebenso in souveräner Manier. Der russische Vizemeister gewann nach dem 4:1-Hinspiel auch das Heimmatch gegen Pacos de Ferreira aus Portugal klar mit 4:2 (1:0). Auch Viktoria Pilsen gab sich im Rückspiel wenig Blöße. Die vor einer Woche zu Hause 3:1 siegreichen Tschechen gewannen auch bei NK Maribor 1:0 (1:0). (APA)


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