Massenschlägerei legte Verkehr im Innsbrucker Zentrum lahm

Ein angeblich 15-Jähriger versuchte, einen Polizeibeamten in die Hand zu beißen und damit seine vorübergehende Festnahme zu verhindern, aber ohne Erfolg.

Symbolfoto
© TT / Thomas Böhm

Innsbruck – Eine Massenschlägerei sorgte am Mittwochabend im Innsbrucker Zentrum für Aufregung. Es war gegen 19 Uhr, als etwa 15 Nordafrikaner in der Meinhardstraße in Streit gerieten. „Die Burschen bewaffneten sich mit den Verkehrsschildern von einer nahen Baustelle und gingen damit aufeinander los“, schildert eine Zeugin: „Es waren auch relativ große Messer im Spiel, die die Beteiligten aus Verstecken unter den Blumentrögen in der Straße hervorholten.“

Durch die Schlägerei kam der Verkehr in der Meinhardstraße kurzfristig zum Stillstand. „Eine Autofahrerin war von den Nordafrikanern umringt, sie konnte mit ihrem Wagen weder vor noch zurück.“ Die Frau sei dann verängstigt gewesen, so die Zeugin weiter.

Mit dem Eintreffen der Polizei endete der Spuk nach etwa fünf bis zehn Minuten.

„Einige Beteiligte konnten in Richtung Bozner Platz flüchten.“ Ein angeblich 15-Jähriger versuchte, einen Polizeibeamten in die Hand zu beißen und damit seine vorübergehende Festnahme zu verhindern, aber ohne Erfolg. Insgesamt nahmen die Polizisten drei Nordafrikaner in Gewahrsam. Ein Beamter wurde verletzt, ein Auto beschädigt. Wie viele Beteiligte Verletzungen erlitten, ist unklar. (tom)


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